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5 9 ACT:

1, Prinz Eugen vor Belgrad. Erzaͤhlend. |

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1. Prinz Eu- gen der ed le Rit⸗ter,

2. Als der Bru-⸗ cken nun war geſchla⸗gen,

3. Am einundzwanzigſten Au⸗guſt fo e- ben,

4. AlsPrinzEu⸗ ge = ni⸗us dieß vernommen,

5. Bei der Pa⸗ ro- le thaͤt er be-feh⸗ len,

6. Al = les ſaß ſo⸗gleich zu Pfer⸗- de,

7. Ihr Konzftab = ler auf den Schanzen, 8. Prinz Eu⸗ge⸗ ni⸗ us wohl auf der Rechten, 9. Prinz Lu⸗ dewig der mußt’ auf: ge: ben

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1. wollt' dem Kai⸗ fer wiedrum kriegen Stadt und 2. daß man kunnt' mit Stuck und Wagen frei paſ— 3. kam ein Spi⸗ on bei Sturm und Regen, ſchwur's dem 4. ließ er gleich zu⸗ſam⸗men⸗kommen fein’ Gene⸗ 5. daß man ſollt' die Zwoͤlfe zaͤh⸗ len bei der

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6. je = der griff nach feinem Schwerte ganz ftill & 7. ſpie⸗ let auf zu dieſem Tanzen mit Kar: 4. 8. thaͤt wie als ein ⸗we fech⸗ten als Gene: .

9. ſei nen Geiſt und junges Le⸗ ben, ward ger SR

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2 ZzErZ: . nn 5 a ga 75 1. Fe = ſtung Bel⸗ge⸗ rad; Jer ließ ſchlagen ei- ne Brucken, daß man 2. ſir'n den Do-naufluß; bei Sem ⸗lin ſchlug man das La- ger, al- le 3. Prinzen und zeigt's ihm an, daß die Tuͤr-ken fu⸗- tra = gi⸗ ren, ſo viel, 4. ral' und Feld- marſchall. Er thaͤt fie recht in - ſtru-gi- ren, wie man 5. Uhr um Mit⸗ter⸗-nacht. Da ſollt' All's zu Pferd auf- ſi-tzen, mit dem 6. ruckt' man aus der Schanz', Die Muske⸗ tier, wie auch die Rei⸗ter, thaͤ⸗- ten 7. thau- nen groß und klein: mit den Gro - ßen, mit den Kleinen, auf die 8. ral und Feld- marſchall. Prinz Lu⸗de- wig ritt auf und nieder: halt't euch 9, trof = fen von dem Blei. Prinz Eu = gen war ſehr be- truͤ⸗ bet, weil er

1. 2.

kunnt' hin = ü = ber- rucken mit d'r Ar- mee wohl für ver⸗ja-gen, ihn'n zum Spott und zum Ver-druß. die drei- mal⸗- hundert tauſend Mann.

Tuͤr⸗ken zu als man kunnt' ver-ſpuͤren, an ſollt' die Truppen fuͤh- ren, und den Feind recht grei - fen Feind zu ſchar-mo⸗muͤ⸗tzen, was zum Streit nur hät al = le tapfer ſtreiten, es war fuͤr⸗wahr ein Tuͤr⸗ken, auf die Heiden, daß ſie brav, ihr deutſchen Bruͤder, greift den Feind nur herz ihn fo ſehr ge- lie-bet; ließ ihn brin- gen nach Pe- terwardein.

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2. Schlachtlied.

Kraͤftig. F 8 2

1 Kein ſchoͤn'rer Tod iſt auf der Welt als : auf grüner Haid’, im freisen Feld; darf

ER —— S wer vor'm Feind er = ſchla - gen en ein nicht hoͤr'n groß Weh = Ea = gen;

——

en= gen Bett nur Ein'r allein muß an den Todes—

rei- hen, hier fin-det er Ge⸗ſellſchaft fein, fall'n

mit wie Kraͤu- ter im Mai en.

2. 3.

Manch’ frommer Held mit Freudigkeit Mit Trommelklang und Pfeifengeton Hat zugeſetzt Leib und Blute, Manch frommer Held ward begraben, Starb ſel'gen Tod auf gruͤner Haid', Auf grüner Haid’ gefallen ſchoͤn, Dem Vaterland zu Gute. Unſterblichen Ruhm thut er haben. Kein ſchoͤn'rer Tod iſt in der Welt, Kein ſchoͤn'rer Tod iſt in der Welt, Als wer vor'm Feind erſchlagen Als wer vor'm Feind erſchlagen Auf gruͤner Haid', im freien Feld; Auf gruͤner Haid', im freien Feld;

Darf nicht hoͤr'n groß Wehklagen. Darf nicht hoͤr'n groß Wehklagen.

* *

72

0 74. e,

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3. Neiterlied. Schrittmäßig.

1. (Wohl = auf! Kame = ra = den, auf's Vim Fel⸗ de da iſt der

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| Pferd! auf's Pferd! in's Feld in die Mann noch was werth, da wird das

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: > N > a Frei = heit ge- zo⸗ gen; da G VEN 2 Be Herz noch ge-wo⸗ gen: ?

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RE, n tritt kein An = d'rer für ihn ein, auf ſich ſel- ber ſteht er da

ganz al lein. 2.

Aus der Welt die Freiheit verſchwunden iſt, man findet nur Herren und Knechte;

die Falſchheit herrſchet, die Hinterliſt

bei dem feigen Menſchengeſchlechte;

der dem Tod in's Angeſicht ſchauen kann, der Soldat allein iſt der freie Mann.

3.

4.

5.

8.

Des Lebens Aengſten, er wirft ſie weg, hat nicht mehr zu fuͤrchten, zu ſorgen;

er reitet dem Schickſal entgegen keck, trifft's heute nicht, trifft es doch morgen; und trifft es morgen, fo laßt uns heut' noch ſchluͤrfen die Neige der koͤſtlichen Zeit.

Von dem Himmel faͤllt ihm ſein luſtig Loos, braucht's nicht mit Muͤh' zu erſtreben;

der Froͤhner, der ſucht in der Erde Schooß, da meint er den Schatz zu erheben;

er graͤbt und ſchaufelt ſo lang' er lebt, a und graͤbt, bis er endlich ſein Grab ſich graͤbt.

Der Reiter und ſein geſchwindes Roß,

ſie ſind gefuͤrchtete Gaͤſte!

Es flimmern die Lampen im Hochzeitſchloß, ungeladen kommt er zum Feſte,

er wirbt nicht lange, er zeigt nicht Gold, im Sturm erringt er den Minneſold.

Warum weint die Dirn' und zergraͤmt ſich ſchier? Laß fahren dahin, laß fahren!

Er hat auf Erden kein bleibend Quartier,

kann treue Lieb' nicht bewahren.

Das raſche Schickſal, es treibt ihn fort,

ſeine Ruhe laͤßt er an keinem Ort.

Auf des Degens Spitze die Welt jetzt liegt, drum wohl, wer den Degen jetzt fuͤhret,

und bleibt ihr nur wacker zufammengefügt, _ ihr haltet die Welt und regieret!

Es ſteht keine Krone ſo feſt und hoch,

der muthige Springer erreicht ſie doch.

Drum friſch, Kameraden, den Rappen gezaͤumt! Die Bruſt im Gefechte geluͤftet!

Die Jugend brauſet, das Leben ſchaͤumt:

friſch auf! eh' der Geiſt uns verduͤftet.

Und ſetzt ihr nicht das Leben ein,

nie wird euch das Leben gewonnen ſein.

A. Neiters Morgenlied.

Langſam.

1. Morgen- roth! Morgen-roth!

Sein: = ————

ich und mancher Kame » rad.

2. Kaum gedacht, kaum gedacht, wird der Luſt ein End' gemacht! Geſtern noch auf ſtolzen Roſſen, heute durch die Bruſt geſchoſſen, morgen in das kuͤhle Grab.

F | 75 N . WELT |

——

3. Doch wie bald, doch wie bald ſchwindet Schoͤnheit und Geſtalt! Prahlſt du gleich mit deinen Wangen, die wie Milch und Purpur prangen, ach, die Roſen welken all'!

4. Und was iſt, und was iſt aller Maͤnner Freud' und Luͤſt? Unter Kummer unter Sorgen ſich bemühen fruͤh am Morgen, bis der Tag voruͤber iſt.

5. Darum ſtill, darum ſtill fuͤg' ich mich, wie Gott es will. Und ſo will ich wacker ſtreiten, | und ſollt' ich den Tod erleiden, ſtirbt ein braver Reitersmann.

10

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1. Zu Straßburg auf der Schanz', da ging mein Zrau = ren an; das Alphorn 2. Ein’ Stund' in der Nacht fie ha-ben mich ge = bracht; fie 3. Fruͤh Morgens um zehn Uhr ſtellt man mich vor das Re- gi- ment: ich

4. Ihr Brüder all-zu - mal, heut ſeht ihr mich zum letzten Mal; der 5. Ihr Brüder al- le drei, was ich euch bitt' erſchießt mich gleich; ver⸗ 6. O Himmelsko - nig, Herr! nimm du mein’ arme Seel’ da- hin! nimm

| 1. hört’ichdrüben wohl an = ſtim = men, in's Va s terland mußt’ ich hin⸗uͤ⸗ ber 2. führten mich gleich vor des Hauptmanns Haus, ach Gott! fie fiſch- ten mich im

3. ſoll da bit⸗ ten um Par- don, und ich be-komm' ge- wiß noch 4. Hirtenbub' ift doch nur Schuld da- ran, das Alp -horn hat mir fol = ches 5. ſchont mein jun- ges Le- ben nicht, ſchießt zu, auf daß das 6. ſie zu dir im Him⸗mel ein, laß fie e 5 wig, = wig

1. ſchwim = men: das ging nicht an! 2. Stro⸗me auf: mit mir iſt's aus! 3. mei nen Lohn, das weiß ich Schon! 4. an- ge⸗ than, das tag ich an! 5. Blut 'raus ſpritzt, das bitt' ich euch! 6. bei dir fein, und ver- giß nicht mein!

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lieb = tes Va⸗ ter- land,

12

3. Nun adje, herzliebſte Mutter,

4.

6.

8.

nun adje, ſo lebet wohl!

Hat ſie mich zum Schmerz geboren, fuͤr die Feinde auserkoren:

o du grauſam Herzeleid!

o du grauſam Herzeleid!

Nun adje, herzliebſtes Mädchen, nun adje, ſo lebe wohl!

Liebſter Schatz, thu nicht verzagen, helfen wir die Feinde ſchlagen; liebſter Schatz, verzage nicht,

du bleibſt doch mein ſanftes Licht!

Nun adje, herzliebſter Bruder, nun adje, ſo lebe wohl:

Weil wir jetzo muͤſſen ſcheiden, fuͤr das Vaterland zu ſtreiten, und muß gehen vor den Feind: darum manches Maͤdchen weint!

Nun adje, herzliebſte Schweſter, nun adje, ſo lebe wohl!

Liebſte Schweſter, ich muß ſagen, ich moͤcht' bald vor Gram verzagen; weil du mich ſo ſehr geliebt,

drum bin ich ſo ganz betruͤbt!

Die Trompeten hoͤrt man blaſen draußen auf der gruͤnen Haid'!

O wie lieblich thun ſie blaſen! Vat'r und Mutter zu verlaſſen:

o du grauſam Herzeleid!

o du grauſam Herzeleid!

Große Kugeln hoͤrt man ſauſen, aber kleine noch viel mehr.

O ſo bitt' ich Gott im Himmel: wenn's nur einmal Friede waͤr'!! O ſo bitt' ich Gott im Himmel: wenn's nur einmal Friede waͤr'

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» 7 VB x =; & 7 7. Der alte Krieger an ſeinen Mantel. Nicht zu langſam.

Wir la⸗gen manche lie-be Nacht durchnaͤßt bis auf die Haut; du al⸗ Ge⸗ plaudert haſt du nimmermehr, du warſt mir ſtill und treu, du Und mögen fie mich ver- ſpot- ten, du bleibſt mir theu- er doch, denn Und wenn die letz⸗ te Ku = gel kommt in's deutſche Herz hin: ein: lieber Da lie⸗gen wir zwei Bei - de bis zum Ap=pell im Grab. Der Ap⸗

Schier dreißig Jahre biſt du alt, haſt . lebt, haſt 2 S

a ea Sn:

mich wie ein Bru = der be = fhü = get und wenn die Ka-no - nen ge:

lein haft mich ge = wär = met, und was mein Her = ze ges warſt ge = treu in al⸗ len Stuͤ - den, drum laß ich dich nicht mehr wo die Stuͤcken 'runter han - gen, da ſind die Kugeln durchge—

Man⸗tel laß dich mit mir be- gra

ben, weiter will ich von dir nichts pell macht UA les le = ben

dig, drum iſt es denn ganz noth—

van

—— ͤ ͤ —— Er ; wen. <a * 5 ug 4 DE = Set, wir bei- de ha⸗ben nie- mals ge- bebt. 2: bär - met, das hab' ich dir, Mantel, ver⸗ traut. 3. fli = cken, du Al = ter wuͤr⸗ deſt ſonſt neu. gan gen, je⸗de Ku gel macht ein Loch.

5. ba = ben, in dich huͤl⸗len ſie mich ein. 6. wen dig, daß ich mei- nen Man: tel hab'.

14

lt III I

8. Soldatenlied.

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ha- ben ein Ge- wehr; das muß er mit Pul⸗ ver

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er wen la = den, das muß er mit Pulver la: den, und mit,

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ju = val⸗le⸗ ra, und mit ei- ner Ku⸗gel ſchwer.

2. Der muß an der linken Seiten, Einen Saͤbel haben an, Daß er, wenn die Feinde ſtreiten, Daß er, wenn die Feinde ſtreiten, Schießen, ju valle ra, Schießen und auch fechten kann.

3.

Einen Schnurrbart an der Naſen, Einen Tſchako auf dem Kopf, Sonſt wenn die Trompeten blaſen, Sonſt wenn die Trompeten blaſen, Iſt er, ju valle ra, Iſt er nur ein armer Tropf.

8 ri

7 2 Steh' ich im Feld,

Mein iſt die Welt! Hab' ich kein eigen Haus,

Jagt mich doch Niemand 'raus, Fehlt mir die Lagerſtaͤtt',

Boden, biſt Du mein Bett. Juchhe in's Feld!

Mein iſt die Welt!

4.

Steh' ich im Feld,

Mein iſt die Welt! Hab' ich kein Geld im Sack,

Hab' ich doch Rauchtaback; Fehlt mir der Taback auch, Nußlaub giebt guten Rauch. Juchhe in's Feld!

Mein iſt die Welt!

15

9. Grenadierlied.

== ———

1. Steh' ich im Feld, mein iſt die Welt!

ich nicht Of fi 2 zier, bin ich doch

3. Steh' ich im Feld, Mein iſt die Welt! Hab' ich kein Geld im Sack, Morgen iſt Löhnungstag, Bis dahin jeder borgt, Niemand fuͤr's Zahlen ſorgt. Juchhe in's Feld! Mein iſt die Welt!

5.

Steh' ich im Feld,

Mein iſt die Welt! Kommen mir Zwei und Drei,

Haut mich mein Saͤbel frei; Schießt mich der Vierte todt,

Troͤſt' mich der liebe Gott. Juchhe in's Feld!

Mein iſt die Welt!

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16 10. Soldatenleben.

Heiter. 55 —— br 9 1. Kein beſ⸗ſer Le- ben iſt auf u = die: fer Welt zu den-ken, als wenn man . .

trinkt und ißt, und laͤßt ſich gar nichts

|

kraͤnken; denn ein Soldat im Feld fein’m

Her⸗ ren dient er treu; hat er gleich nicht viel

Geld, hat er doch Ehr' da- bei! Valleri, valle - ra, valle- ra!

2. Sein Haͤuslein iſt ſehr klein, 3. Wenn's heißt: der Feind ruͤckt an, von Leinwand ausgeſchnitten, und die Karthaunen blitzen, wie auch das Bett allein da freut ſich Jedermann, mit Stroh iſt uͤberſchuͤttet. zu Pferd' muß Alles ſitzen. Der Rock iſt meine Deck', Man ruͤckt in's weite Feld, worunter ich ſchlaf' ein, und ſchlägt ſich tapfer 'rum; bis mich der Tambour weckt, der Feind kriegt Schlaͤg' fuͤr Geld; dann muß ich munter ſein. wer's Gluͤck hat, kommt davon. Valleri, vallera, vallera! Valleri, vallera, vallera!

4. Bekomm' ich einen Schuß, 5. Wenn ich geſtorben bin,

aus meinem Glied muß ſinken: hab' weder Weib noch Kind, die ſich um mich bekraͤnken; ſterb' ich nun in dem Feld, Sterben iſt mein Gewinn ſterb' ich auf friſcher That, vor'm Feind geſtorben bin. Valleri, vallera, vallera!

ſo thut man mich begraben mit Trommel und mit Spiel, wie's die Soldaten haben. Drei Salven giebt man mir in's tiefe Grab hinein,

das iſt Soldat'n- Manier, laßt Andre luſtig ſein! Valleri, vallera, vallera!

1. Heu=te ſcheid' ich, heu- te wandr ich, 2. An dem Bach ⸗ſtrom haͤn-gen Wei⸗ den, 3. Hun⸗ dert⸗tau⸗ ſend Ku- geln pfei = fen

kei ne Seele weint um in den Thaͤlern liegt der uͤ⸗ ber meinem Haup⸗ te

4. Du al lein wirſt um mich wei- nen, ſiehſt du meinen Tod = tens 5. Hoͤrſt'? die Trom⸗mel ruft, zu ſchei⸗ den; druͤck' ich dir die wei = Be

6. Sollt' ich un = term frei⸗ en Him- mel

ſchla⸗fen in der Feldſchlacht

%% ( —. MEINEN ̃ ̃ 7—ré.— ——.ßñß— (m Bere ar en —— 1. mich. Sind's nicht die fe, ſind's doch an⸗d're, die da trauern, wenn ich 2. Schnee; trau⸗tes Kind, daß ich muß ſcheiden, muß nun un ſ're Heimath 3. hin; wo ich fall’ ſcharrt man mich nie-der oh- ne Klang und oh- ne 4. ſchein. Trau⸗ tes Kind, ſollt' er er = ſchei⸗ nen, thu' im Stil⸗ len um mich 5. Hand, ſtill' die Thraͤnen! laß mich ſchei -den, muß nun für die Eh re 6. ein, fol aus mei⸗ nem Gra- be bluͤ- hen, fol auf mei- nem Gra⸗- be

Sp ee SEE EEE ren

1. wan⸗d're: Hol⸗ der Schatz ich denk' an dich!

2. mei ben, tief im Her = zen thut mir's weh.

3. Lie = der, nie- mand fra get, wer ich bin.

4. wei⸗ nen und ge- denk' auf im mer mein.

5. ſtrei⸗ten, ſtrei⸗ ten für mein Ba = ter land!

6. glü = hen, Bluͤmchen ſuͤß: Ver⸗giß nicht mein.

Lebhaft.

——

1. Auf, auf! ihr Bruͤder und ſeid ſtark,

der Ab⸗ſchiedstag iſt da!

0

Schwer liegt er auf der See- le, ſchwer!

© 8

Wir ſol⸗len uͤ⸗ber Land und Meer, in's

ya et mans ı 5 = —— > —— hei⸗ ße UA = fri = ka, in's hei⸗ße A=fri = ka.

2. Ein dichter Kreis von Lieben ſteht, ihr Brüder, um uns her; uns knuͤpft ſo manches theure Band an unſer deutſches Vaterland, |: drum fällt der Abſchied ſchwer. :

3. Dem bieten graue Eltern noch zum letzten Mal die Hand; den koſen Bruͤder, Schweſter, Freund; und Alles ſchweigt, und Alles weint, : todtblaß von uns gewandt. :

4. Und wie ein Geiſt ſchlingt um den Hals das Liebchen ſich herum; willſt mich verlaſſen, liebes Herz, auf ewig? Und der bitt're Schmerz : macht's arme Liebchen ſtumm.:

5. Iſt hart! drum wirble du, Tambour, den Generalmarſch drein; der Abſchied macht uns ſonſt zu weich, wir weinten kleinen Kindern gleich! i: Es muß geſchieden ſein!:

6.

7.

8.

10.

12.

19

Lebt wohl ihr Freunde! Sehn wir uns vielleicht zum letzten Mal,

ſo denkt: nicht fuͤr die kurze Zeit, Freundſchaft ift für die Ewigkeit,

: Und Gott iſt überall, ::

An Deutſchlands Grenze fuͤllen wir mit Erde noch die Hand,

und kuͤſſen ſie. Das ſei der Dank fuͤr deine Pflege, Speiſ' und Trank, I: du liebes Vaterland! :

Wenn dann die Meereswoge ſich an unſern Schiffen bricht,

ſo ſegeln wir gelaſſen fort; denn Gott iſt hier und Gott iſt dort,

: und der verläßt uns nicht!:

Und ha! wenn ſich der Tafelberg

aus blauen Duͤften hebt;

ſo ſtrecken wir empor die Hand,

und jauchzen: Land! ihr Bruͤder, Land! : daß unſer Schiff erbebt.:

Und wenn Soldat und Offizier geſund an's ufer ſpringt;

dann jubeln wir, ihr Bruͤder, ha! nun find wir ja in Afrika!

: Und Alles dankt und ſingt.:

*

Wir leben d'rauf in fernem Land als Deutſche, brav und gut; und ſagen ſoll man weit und breit: die Deutſchen ſind doch brave Leut', : fie haben Geiſt und Muth! :

Und trinken auf dem Hoffnungs kap wir feinen Goͤtterwein;

ſo denken wir, vor Sehnſucht weich, ihr fernen Freunde, dann an euch; 12 und Thraͤnen fließen drein! :

2*

20

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13. Soldatenlied.

Ein Schiff lein ſah' ich Was ſol⸗ len die Sol⸗da = ten Was ſol⸗ len die Solda = ten Wo ſol⸗ len die Sol:da = ten Wo ſol⸗len die Solda = ten

Wie kommen die Sol-da⸗ ten in den Wie kom̃en die Of⸗ſi⸗ ziers in die

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EN = =

fah = ren, ej = fen? trin = Een? fchla = fen? tan = zen? Him⸗ mel? Hol = len?

z - -

1. Ca⸗ pi: tän und Lieu:te = nant, da = rin = nen 2. , ge⸗ bra te- ne 3. , den beß-- ten 4. , bei ih- rem Ge— 5. , bei Haarburg 6. , auf ei nem 7. , auf ei nem

6

1.

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2. Fiſch mit Wein der zu wehr und auf der wei = ßen ſchwarzen

3.

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es FE 5 r Sa nen Bere .

la = den drei tapfsre Compag = ni:en Sol » ba = ten. Kreſ⸗ſen, die fol: len die Sol = ba = ten ef = fen, fin= den, den ſol⸗ len die Sol = da : ten trin=Een, MWaf-fen, da ſol⸗ len die Sol - ba = ten ſchla⸗fen. Schanzen, da ſol⸗- len die Sol ba = ten tanzen. Schimmel, da rei: ten die Sol = daten in den Himmel. Foh⸗ len, da wird ſie der Teu⸗ fel ſchon al -le ho len.

Maͤdel, nimm das Mädel bei der Hand, Sol- ba = ten, Ka- me ra den, Sol:

Bez L L FFP nde = rich, Sergeant, nimm das Maͤdel, nimm das

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14. Die Fremdenlegion. Mäßig. g

man- ni⸗ cher Sol- dat, ba=

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man ni⸗ cher Sol⸗ dat.

2. * : Ein mancher und ſchoͤner, |: Verlaſſen, verlaſſen, auch tapferer Soldat,: es kann nicht anders fein. :| der Vater und lieb' Mutter Zu Straßburg, ja zu Straßburg boslich verlaſſen hat, Soldaten muͤſſen ſein, der Vater und lieb' Mutter zu Straßburg, ja zu Straßburg

boͤslich verlaſſen hat. Soldaten muͤſſen fein,

4. : Die Mutter, die Mutter, die ging vor's Hauptmanns Haus: : Ach Hauptmann, lieber Hauptmann, gebt mir den Sohn heraus! Ach Hauptmann, lieber Hauptmann, gebt mir den Sohn heraus!

6. |: In weiter, in breiter allvorwaͤrts vor den Feind, : wenn gleich ſein ſchwarzbraun Maͤdchen ſo bitter um ihn weint, wenn gleich ſein ſchwarzbraun Maͤdchen ſo bitter um ihn weint.

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5. |: Und wenn Ihr mir gebet ſelbſt noch fo vieles Geld;: muß doch dein Sohn jetzt ſterben in weiter, breiter Welt, muß doch dein Sohn jetzt ſterben in weiter, breiter Welt.

7. : Sie weinet, ſie greinet, fie klaget gar zu ſehr.: Gut’ Nacht, mein herzig Schaͤtzchen! ich ſeh' ich nimmer mehr! Gut' Nacht, mein herzig Schaͤtzchen! ich ſeh' dich nimmer mehr! 0

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.— er a8 glänzt dort vom Walde im Sonnenſchein? hoͤr's

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ſchallen dar-ein er = fuͤl⸗ len die Seele mit Grau-ſen. Und

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wenn ihr die "6 Ge⸗ſel⸗ len fragt: das iſt, das iſt

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Luͤtzow's wil= de, ver⸗ we⸗ ge⸗ ne Jagd.

2. Was zieht dort raſch durch den kern Wald, und ſtreift von Bergen zu Bergen? Es legt ſich in naͤchtlichen Hinterhalt, das Hurrah jauchzt und die Buͤchſe knallt, es fallen die fraͤnkiſchen Schergen. Und wenn ihr die ſchwarzen Jaͤger fragt: das iſt, das iſt Luͤtzow's wilde, verwegene Jagd.

3. Wo die Reben dort gluͤhen, dort brauſt der Rhein, der Wuͤthrich geborgen ſich meinte; da naht es ſchnell mit Gewitterſchein, und wirft ſich mit ruͤſt'gen Armen hinein, und ſpringet an's Ufer der Feinde. Und wenn ihr die ſchwarzen Schwimmer fragt: das iſt, das iſt Luͤtzow's wilde verwegene Jagd.

4. Was brauſt dort im Thale die laute Schlacht, was ſchlagen die Schwerter zuſammen? Wildherzige Reiter ſchlagen die Schlacht, und der Funke der Freiheit iſt glühend erwacht, und lodert in blutigen Flammen.

Und wenn ihr die ſchwarzen Reiter fragt: das iſt, das iſt Luͤtzow's wilde verwegene Jagd.

5. Was ſcheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht, | unter winſelnde Feinde gebettet?

Es zuckt der Tod auf dem Angeſicht;

| doch die wackern Herzen erzittern nicht,

das Vaterland iſt ja gerettet. Und wenn ihr die ſchwarzen Gefall'nen fragt : das iſt, das ift Luͤtzow's wilde, verwegene Jagd.

6. Die wilde Jagd und die deutſche Jagd, Auf Henkersblut und Tyrannen! Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt! Das Land iſt ja frei und der Morgen tagt, wenn wir's auch nur ſterbend gewannen! und von Enkel zu Enkel ſei's nachgeſagt: das war, das war eutow s wilde, verwegene Jagd.

16. Männer und Buben. Schrittmäßig, ſtark.

T 13 Das Volk ſteht auf der 2. Wenn wir die Schauer der 3. Wenn uns der Trompe⸗ ten 4. Wenn die Gluth des Ta- ges vers 5. Wenn wir vor'm Dran=ge der

6. Wenn die Ku- gel pfeift, wenn die 7. Und ſchlaͤgt unſer Stuͤndlein im

1. Sturm bricht los, wer legt noch die 2. Re⸗ gen- nacht unter Stur- mes: 3. rau⸗ her Klang wie Don- ner

4. ſen⸗gend druͤckt, und uns kaum noch ein 5. wuͤrgenden Schlacht zum Ab, ſchied an's 6. Lan⸗ ze ſauſt, wenn der Tod uns in 7. Schlachten⸗ roth, will = kommen dann

= 5 = ==

1. Haͤn⸗ de jetzt feig in den Schooß!

2. pfei⸗ fen wachend vollbracht,

3. Got⸗ tes zum Herzen drang, magſt

4. Tro pfen Waſſers erquickt,

5. fer ne Treu⸗liebchen ge⸗dacht,

6. tau⸗ſend Ge = ftal:ten umbrauſt, 5 7. Se: li⸗ ger Wehrmanns Tod! 7

2 2. N; 2

1. Pfui uͤb'r dich Buben hin⸗ ter dem 2. kannſt du freilich auf uͤp- pi⸗ gen 3. du im The⸗-a⸗ ter die Na⸗ ſe

4. kannſt du Schampagner ſpringen

5. magſt du zu dei- nen Maitreſ⸗ ſen

6. kannſt du beim Spieltiſch dein Septle- va 7. Du mußt dann un⸗ ter den ſei⸗de⸗ nen

1. Ds fen g un⸗ ter den Schranzen und 2. Pfuͤhlen, wol luͤ⸗ ſtig traͤumend die we⸗tzen, und dich an Trillern und 4. laſ⸗ſen, kannſt du bei brechen-den 5. lau⸗fen, und dir mit Gol⸗de die

6. brechen und mit der Spadil⸗ le die

7. De⸗ cken un ter Merkur und Lat⸗

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* 2.

7.

= ter den 30 = fen! Biſt doch ein ehr los er = bärmli⸗ cher Wicht, ein er⸗ Glie- der fuͤh⸗ len.

Lau⸗ fern er go = Ken.

Ta feln praf = fen. Luft er » kau⸗ fen. Kd ni ge ſte⸗ chen.

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- wer= gen ver = re = cken; ſtirbſt als ein PER los er = ER cher Wicht, ein er⸗

deutſches Lied er = = freut dich e und deutſcher Wein er ⸗quickt dich ni

8 4

deutſche Lied be = ſingt t dich nicht, und deutſche Be⸗ der inge dir nicht Stoßt mit

an, Mann fuͤr Mann, wer den Flamberg ſchwingen kann!

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an, Mann für Mann, wer den Flamberg ſchwingen kann!

28

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2 8 1. Als die Preu-ßen mar = i 8 = 2. Drauf ruͤck⸗ te Prinz Heinrich her⸗

N 3% 3. Drauf ſchickten fie den Trompe⸗ter hin⸗ ANZ IM 4. Wer hat denn dies Liedlein er⸗

ce

1. Prag, vor Prag, die ſchoö⸗ ne 2. an, wohl mit acht- zig = taufend 3. ein: ob fie Prag wollten ge- ben 4. dacht? Es haben's 3 Hu: ſaren ge⸗

1. Stadt, ſie ba = ben ein La = ger ge ſchla⸗ gen, mit 2. Mann; „mei- ne gan⸗ze Ar = mee wollt' ich drum ge = ben, wenn 3. ein? o- der ob ſie's fl - ten ein ſchie = ßen? die 4. macht. Un⸗ ter Seid litz ſeind fie ge = we = fen, ſeind

Ka no nen wur den

1. Pul = ver und Blei ward's be = tra

gen 2. mein Schwerin noch waͤr' am e ben! O, iſt das nicht ei⸗ ne 3. Bürger lie- ßen ſich's nicht ver » drie = ßen, fie wollten die Stadt nicht 4. auch bei Prag ſelbſt mit- ge- we = fen! Vic to- ri = a, Vic⸗

1. d'rauf ges führt, Schwerin hat fie da comman = birt. 2. gro- ße Noth, Schwerin der iſt ge = ſchoſ⸗-ſen todt.“ 3. ge = ben ein, es ſoll⸗ te und muͤß⸗ te ge=fchof:fen fein, 4. to =: ri⸗- a! der Kdoͤ⸗ nig von Preußen iſt ſchon da!

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29

10 G 2

18. Gebet während der Schlacht.

Langſam und feierlich.

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1. Va⸗ ter, ich ru⸗fe dich! Bruͤllend um:

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ſpruͤhend um⸗zu⸗ cken mich raſ⸗ ſelnde Bli⸗ tze;

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Len⸗ ker der Schlachten, ich ru = fe dich!

2. Vater, du fuͤhre mich!

3. Gott, ich erkenne dich! Fuͤhr' mich zum Siege, fuͤhr' mich zum Tode! So im herbſtlichen Rauſchen der Blätter,

Herr, ich erkenne deine Gebote; als im Schlachtendonnerwetter, Herr, wie du willſt, ſo fuͤhre mich. Urquell der Gnade, erkenn' ich dich. Gott, ich erkenne dich! Vater, du ſegne mich!

4. Vater, du ſegne mich! 5. Vater, ich preiſe dich!

In deine Haͤnde befehl' ich mein Leben, 's iſt ja kein Kampf fuͤr die Guͤter der Erde; du kannſt es nehmen, du haſt es gegeben; das Heiligſte ſchuͤtzen wir mit dem Schwerte: zum Leben, zum Sterben ſegne mich. drum, fallend und ſiegend, preiſ' ich dich; Vater, ich preiſe dich! Gott, dir ergeb' ich mich!

6. Gott, dir ergeb' ich mich! Wenn mich die Donner des Todes begrüßen, wenn meine Adern geöffnet fließen: dir, mein Gott, dir ergeb' ich mich! Vater, ich rufe dich!

2

Kriegers Abſchied.

Mit Ausdruck.

19.

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Der Ritter muß zum blu

1.

Recht und

fuͤr Freiheit,

Kampf hinaus,

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da zieht er

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Vaterland zu ſtreiten

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i⸗ nes Liebchens Haus, nicht

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mi- ner die be!“

2.

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Und als er ihr das Lebewohl gebracht, ſprengt er zuruͤck zum Haufen der Getreuen, er ſammelt ſich zu ſeines Kaiſers Macht, und muthig blickt er auf der Feinde Reihen. „Mich ſchreckt es nicht, was mich bedroht, und wenn ich auf der Wahlſtadt bliebe!

l: Denn freudig geh' ich in den Tod : fuͤr's Vaterland und meine Liebe!“

Und furchtbar ſtuͤrzt er in des Kampfes Gluth, und tauſend fallen unter ſeinen Streichen,

den Sieg verdankt man ſeinem Heldenmuth, doch auch den Sieger zaͤhlt man zu den Leichen. „Stroͤm' hin mein Blut, fo purpurroth,

dich rächten meines Schwertes Hiebe;

: ich hielt den Schwur: treu bis zum Tod:

dem Vaterland und meiner Liebe!“

20. G. L. v. Blücher.

Im Schrittmaaße.

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1. Was bla⸗-ſen die Trom-pe⸗ ten? Hu⸗

F 33 -fa = ren her⸗aus! Es rei tet der Feld⸗

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mar=fchall im flie = gen=den Saus! Er

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reiztet fo freudig fein mu :thiges Pferd, er

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Schwert, juch- hei- raſ⸗ſa⸗ſah! und die

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Deutſchen ſind da, die Deutſchen ſind

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lu = flig, fie vu = fen Hurrah!

2.

4.

8.

9.

O ſchauet, wie ihm leuchten die Augen ſo klar!

o ſchauet, wie ihm wallet ſein ſchneeweißes Haar!

ſo friſch bluͤht ſein Alter, wie greiſender Wein, drum kann er auch Verwalter des Schlachtfeldes fein. Juchheiraſſaſſah!

und die Deutſchen ſind da,

die Deutſchen find luſtig, fie rufen Hurrah!

Er iſt der Mann geweſen, als Alles verſank,

der muthig auf zum Himmel den Degen noch ſchwang. Da ſchwur er beim Eiſen gar zornig und hart:

dem Franzmann zu weiſen die deutſche Art.

Juchheiraſſaſſah! u. ſ. w.

Den Schwur hat er gehalten, als Kriegsruf erklang. Hei, wie der weiße Juͤngling im Sattel ſich ſchwang. Da iſt er's geweſen, der Kehraus gemacht, mit eiſernem Beſen das Land rein gemacht.

Juchheiraſſaſſah! u. ſ. w.

Bei Luͤtzen, auf der Aue, da hielt er ſolchen Strauß, daß manchem Franzoſen der Athem ging aus,

daß Tauſende liefen gar haſtigen Lauf;

zehntauſend entſchliefen, die nimmer wachen auf. Juchheiraſſaſſah! u. ſ. w.

Bei Katzbach, an dem Waſſer, da hat er's auch bewaͤhrt, da hat er euch Franzoſen, das Schwimmen gelehrt.

Fahrt wohl, ihr Franzoſen, zur Oſtſee hinab!

und nehmet Ehrloſe, den Wallfiſch zum Grab! Juchheiraſſaſſah! u. ſ. w.

Bei Warten burg, an der Elbe, wie fuhr er da hindurch! da ſchirmte die Franzoſen nicht Schanze, nicht Burg;

ſie mußten wieder ſpringen, wie Haſen uͤber's Feld,

und hinterdrein ließ klingen ſein Huſſah, der Held. u. ſ. w.

Bei Leipzig, auf dem Plane, o ſchoͤne Ehrenſchlacht! da brach er den Franzoſen in Truͤmmer Gluͤck und Macht; da liegen ſie ſicher nach letztem harten Fall,

da ward der alte Bluͤcher ein Feld marſchall. Juchheiraſſaſſah! u. ſ. w.

Drum blaſet, ihr Trompeten, Huſaren heraus!

du reite, Herr Feldmarſchall, wie Sturmwind im Saus! dem Siege etgegen zum Rhein und uͤber'n Rhein!

du alter tapfrer Degen und Gott ſoll mit dir ſein! u. ſ. w.

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21. Schwertlied. Kräftig.

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1. Du Schwert an mei- ner Lin- ken, was ſoll dein heit'res

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Blin-ken? Schauſt mich fo freundlich an, hab' mei » ne

SIE Eee Freude dran. Hur- rah! Hurrah! Hur - rah! ö

2.

„Mich traͤgt ein wackrer Reiter, drum blink' ich auch ſo heiter; bin freien Mannes Wehr,

das freut' dem Schwerte ſehr.“ Hurrah! hurrah! hurrah!

3.

Ja, gutes Schwert, frei bin ich, und liebe dich herzinnig,

als waͤrſt du mir getraut

als eine liebe Braut.

Hurrah! hurrah! hurrah!

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4. „Dir hab' ich's ja ergeben, 5. Zur Brautnachtsmorgenrdthe mein lichtes Eiſenleben. ruft feſtlich die Trompete; | Ach wären wir getraut! wenn die Kanonen ſchrei'n, | Wann holſt du deine Braut?“ hol' ich das Liebchen ein. Hurrah! hurrah! hurrah! ; Hurrah! hurrah! hurrah!

6. „O ſeliges Umfangen! 7. Was klirrſt du in der Scheide, ich harre mit Verlangen. du helle Eiſenfreude,

5 Du, Braͤut' gam, hole mich, ſo wild, ſo ſchlachtenfroh?

mein Kraͤnzchen bleibt fuͤr dich.“ Mein Schwert, was klirrſt du ſo?

Hurrah! hurrah! hurrah! Hurrah! hurrah! hurrah!

8. „Wohl klirr' ich in der Scheide,

ich ſehne mich zum Streite, recht wild und ſchlachtenfroh. Drum, Reiter, klirr' ich ſo.“ Hurrah! hurrah! hurrah!

10. „Laß mich nicht lange warten!

o Schöner Liebesgarten, voll Roͤslein blutigroth, und aufgebluͤhtem Tod.“ Hurrah! hurrah! hurrah!

12. „Ach herrlich iſt's im Freien, im ruͤſt'gen Hochzeitsreihen. Wie glaͤnzt im Sonnenſtrahl ſo braͤutlich hell der Stahl!“ Hurrah! burrah! hurrah!

14. Erſt that es an der Linken nur ganz verſtohlen blinken; doch an die Rechte traut Gott ſichtbarlich die Braut. Hurrah! hurrah! hurrah!

11.

13.

15.

Bleib' doch im engen Stuͤbchen. Was willſt du hier, mein Liebchen? Bleib' ſtill im Kaͤmmerlein; bleib', bald hol' ich dich ein. Hurrah! hurrah! hurrah!

So komm denn aus der Scheide, du, Reiters Augenweide. Heraus, mein Schwert, heraus! Fuͤhr' dich in's Vaterhaus. Hurrah! hurrah! hurrah!

Wohlauf! ihr kecken Streiter! wohlauf, ihr deutſchen Reiter! wird euch das Herz nicht warm? Nehmt's Liebchen in den Arm! Hurrah! hurrah! hurrah!

Drum druͤckt den liebeheißen braͤutlichen Mund von Eiſen an eure Lippen feſt!

Fluch! wer die Braut verlaͤßt! Hurrah! hurrah! hurrah!

186. Nun laßt das Liebchen fingen,

daß helle Funken ſpringen! der Hochzeitmorgen graut. Hurrah, du Eiſenbraut!

Is Hurrah! hurrah! hurrah!

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1. du nur hin, ich hab' mein Theil, ich lieb' dich nur aus Narre⸗-thei; oh- ne

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' 8 —— . a 1. dich kann ich ſchon le- ben, oh- ne dich kann ich ſchon fein.

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23. Der gute Kamerad. Maͤßig.

1 b Ich hatt’ ei⸗ nen Ka = me 2. Eisne Ku- gel kam ge 3. Will mir die Hand noch

1 —: SEE TE „AU hen =E essen ra = den, ei- nen bef=fern find'ſt du

flo = gen, gilt's mir o=ber gilt es

rei⸗ chen, die = weil ich e ben

nit. Die Trommel ſchlug zum dir? Ihn hat fie weg- ges lad'. Kann dir die Hand nicht

Strei- te, er ging an meiner

tif = fen, er liegt vor meinen „ben, bleib’ du im ew’gen

Sei = te in gleichem Schritt und Tritt, in gleichem Schritt und Tritt. = ßen, als waͤr's ein Stuͤck von mir, als waͤr's ein Stuͤck von mir. te = ben mein gu⸗ter Ka = me = rad! mein gu-ter Ka = me : rad!

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Als ich zur Fahne fortgemuͤßt,

hat ſie ſo herzlich mich gekuͤßt,

: mit Baͤndern meinen Hut geſchmuͤckt, und mich an's treue Herz gedruͤckt!:

4. Jetzt bei der Lampe Daͤmmerſchein, gehſt du wohl in dein Kaͤmmerlein, I: und ſchickſt dein Nachtgebet zum Herrn auch für den Liebſten in der Fern’! :|

24. Treue Liebe. Mäßig. 1. Steh ich in finſt'rer Mitter⸗ ee nacht ſo einſam auf der ſtillen erde:

= (DTM Wacht: ſo denk' ich an mein fernes

3 3

Zu Zus 2 Lieb, ob mir's auch treu und

2 hold ver- blieb, jo denk' ich

2 7

an mein fer- nes Lieb, ob

Gere mir's auch treu u. hold berblieb?

4. Sie liebt mich treu, ſie iſt mir gut, drum bin ich friſch und wohlgemuth, : mein Herz ſchlaͤgt warm in kalter Nacht, wenn es an's ferne Lieb' gedacht.:

5. ü Doch wenn du traurig biſt und weinſt, mich von Gefahr umringet meinſt : ſei ruhig, bin in Gottes Huth, er liebt ein treu Soldatenblut.:

25. Der Soldat. Im langſamen Marſchtakt.

8

1. Es geht bei gedaͤmpfter Trommel Klang; wie

2. Ich hab' in der Welt nur ihn ge = liebt, nur

3. Nun ſchaut er auf zum letz⸗ ten Mal in

4. Es ha⸗ben die Neun wohl an- ge = legt, acht

| 7 > 1. weit noch die Stätte! der Weg wie lang! o 2. ihn dem man jetzt den Tod doch giebt. Bei 3. Got⸗ tes Son ne freu⸗digen Strahl, nun 4. Ku⸗ geln ha⸗ ben vor⸗bei ge = fegt, fie

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1

1. waͤr' ich zur Ruh' und al les vor- bei! ich, 2. klin⸗gendem Spiele wird pa = ra dirt, da⸗ 3. bin den fie ihm die Au = gen zu, dir

4. zit⸗ ter⸗ ten al⸗ le vor Jam = mer und Schmerz,

. - 8 N 2 ˙ ü I ar a = u eg =: N . —— 1 La

1. glaub' es bricht mir das Herz ent = zwei! ich glaub' es bricht mir das Herz ent = zwei! 2. zu bin auch ich, auch ich commandirt, da = zu bin auch ich, auch ich commandirt. 3. ſchen⸗ ke Gott die e = wi ge Ruh'! dir ſchen -ke Gott die e = wi⸗ ge Ruh’! 4. ich a⸗ ber, ich traf ihn mit⸗ ten in's Herz, ich a⸗ ber, ich traf ihn mitten in's Herz.

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26. Fridericus Rex.

Nach dem Volksmunde von G. W. Fink. In etwas freier Taktbewegung. E NN a 2 BR In

1. Fri-de-ri-cus Rex, un- ſer Ko:

nig und Herr, der rief feizne Sol⸗

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hundert Baztail=zlons und an die tau⸗

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ſend Schwadronen, und je-der Grena—

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dier kriegte ſech-zig Pa⸗tro⸗nen.

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4.

Ihr verfluchten Kerls, (ſprach feine Majeftät, )

Daß jeder in der Bataille ſeinen Mann mir ſteht;

Sie goͤnnen mir nicht Schleſien und die Grafſchaft Glatz, Und die hundert Millionen in meinem Schatz.

Die Kaiſerin hat ſich mit den Franzoſen alliirt, Und das römische Reich gegen mich revoltirt; Die Ruſſen ſind gefallen in Preußen ein;

Auf, laßt uns ſie zeigen, daß wir Preußen ſein.

Meine Generale Schwerin, und Feldmarſchall von Keitk Und der Generalmajor von Ziethen, ſind all' Mal bereit Kotz Mohren, Blitz und Kreutz Element,

Wer den Fritz und ſeine Soldaten noch nicht kennt.

Nun Adjd Lowiſe, Lowiſe wiſch' ab dein Geſicht, Eine jede Kugel die trifft ja nicht;

Denn träf’ jede Kugel apart ihren Mann,

9.

Wo kriegten die Koͤnige Soldaten dann?

Die Musketenkugel macht ein kleines Loch, Die Kanonenkugel ein weit groͤß'res noch. Die Kugeln ſind alle von Eiſen und Blei, Und manche Kugel geht Manchem vorbei.

Unſ're Artillerie hat ein vortrefflich Kaliber,

Und von den Preußen geht keiner nicht zum Feinde uͤber Die Schweden die haben verflucht ſchlechtes Geld, Wer weiß, ob der Oeſtreicher beſſeres hält.

Mit Pomade bezahlt den Franzoſen fein König,

Wir kriegen's alle Wochen bei Heller und Pfennig. Kotz Mohren, Blitz und Kreutz Sakkerment!

Wer kriegt ſo prompt, wie der Preuß' ſein Traktement.

Friderieus mein König, den der Lorbeerkranz ziert, Ach hätteft du nur öfters zu pluͤndern permittirt. Fridericus rex mein König und Held,

Wir ſchluͤgen den Teufel fuͤr Dich aus der Welt.

Wilibald Alexis.

41

42

8

27. Die Invaliden an Vater Friedrichs Grabe.

Langſam.

1. Hier ſte-hen wir auf un⸗ſern Kruͤcken, ge- lehnt an Ba = ter Friedrichs 2. Auch die wir einſt bei Friedrichs Zei- ten er-hiel⸗ ten un = fern Sold fo

3. Hier ſte⸗ hen wir ver⸗laſſ'ne Wai⸗ſen und ſchauen uns mit Thraͤnen 4. Ja Vas ter! koͤnnten wir dich kau⸗fen mit un:ferm Blu = te, ja bei

* Grab 3 und Thraͤnen ſtuͤr⸗ zen von den Blis cken auf un⸗ſern 2. gut, uns wird ein ma- gres Brod ge = ge = ben, und le⸗ ben 3 und wuͤnſchen dir bald nach- zu = rei = fen hin, wo uns 4. Gott! wir In- va⸗- li = den wuͤr⸗ den rau -- fen, wir wuͤr⸗ den

1. grauen Bart her- ab, auf un⸗ſern grauen Bart her- ab. 2. je ⸗tzo kum⸗ mer voll, und le- ben je = 60 kum⸗ mer⸗ voll. 3. nichts mehr trennen kann hin, wo uns nichts mehr trennen kann. 4. rau⸗fen auf den Tod, wir würden rau⸗ fen auf den Tod.

43

3 28. Schlachtlied. Kräftig. e

1. Schon iſt's, un⸗ ter freisem Himmel

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ftür= zen in das Schlachtge-tuͤm- mel,

wo die Kriegstrompe-te ſchallt; wo die 2 555 Trommeln wir=belnd ſchlagen, wo die

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Roſ⸗ ſe wie⸗hernd ja⸗- gen, und das ͤ——-—

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Blut der Helzdben wallt! Und das

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Blut der Hel-den wallt!

2. Schon iſt's, wenn der alte Streiter, Feſten Fußes, hell und heiter, Unfre Bruſt mit Muth erfüllt; : Ei 2 Wenn aus donnerndem Geſchuͤtze, a ee 2 IN eg Furchtbar, wie des Himmels Blitze, | Tod dem Feind entgegen bruͤllt.

3. 4. Schon iſt's, wenn bei Ungewittern Aber nichts gleicht dem Entzuͤcken, Sechsfach Berg und Thal erzittern Wenn der Feind mit ſcheuen Blicken Von dem grauſen Wiederhall. Weicht und flieht, bald hier und da. Fällt dann einer unſrer Brüder, Ha! willkommen, ſel'ge Stunde! Stuͤrzen tauſend Feinde nieder, Dann erſchallt aus jedem Munde: Tauſend ſtuͤrzt des Einen Fall. Gott mit uns! Victoria!

Hiemer.

Heiter. 8 g M : = + S ol⸗datenmuth ſiegt ü=berall, im Frieden und im NEIN 7 2

1. © *

Krieg, bei Fld⸗ten⸗ und Ka- no- nen⸗ ſchall er⸗ —— i ˙— —— Pe

8

Se kaͤmpft er ſich den Sieg: ſei's um ein Kuͤßchen mit der Maid, ſei's mit dem Feind um da ſiegt Sol- datenmuth: Hurrah! da

iſt er ſchnell zum Kampf bereit,

en Blut, da 4 .

—e— ſiegt Solda⸗ ten⸗muth Hurrah da ſiegt Sol⸗da⸗ ten- muth.

5.

Wenn ſich der Tanz im Wirbel ſchwingt,

Und Aug' in Auge blickt, Der Arm ſich um die Huͤfte ſchlingt, Und Hand in Hand ſich druͤckt, Da iſt die Maid in kurzer Friſt Dem ſchlanken Burſchen gut; Wer lange fragt, hat nie gekuͤßt, Da ſiegt Soldatenmuth, Hurrah! Da ſiegt Soldatenmuth!

Und wenn am heißen Sommertag Den Marſch die Hitze druͤckt, Und wenn das raſche Roß erlag Und muͤd' zur Erd' ſich buͤckt: Hat der Soldat ſich aufgerafft, Er ſinget wohlgemuth, Wirbt durch Geſang ſich neue Kraft: So ſiegt Soldatenmuth, Hurrah! So ſiegt Soldatenmuth.!

Und wo im Thal die Banner weh'n, Und Heer an Heer ſich ſchließt,

Und uns von der Batt'rieen Höh’n Kanonendonner gruͤßt:

Da reißt uns durch den Waffenplan Des Kampfes wilde Gluth,

Da mit dem Schwert, Mann gegen Mann,

Da ſiegt Soldatenmuth, Hurrah! Da ſiegt Soldatenmuth!

Und wenn mein Stuͤndlein kommen ſollt',

So bin ich friſch zur Hand:

Ich ſterb' ja nicht fuͤr eitles Gold, Ich fall' fuͤr's Vaterland.

Was ich geſollt, hab' ich gethan, Und hab's gelöft mit Blut:

So lebt, ſo ſtirbt fuͤr ſeine Fahn', So fiegt Soldatenmuth! Hurrah!

So ſiegt Soldatenmuth!

W. Hauff.

46 j = = 30. Der beſtrafte Verführer. : Maͤßig.

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Es marſchirten drei Bei ei = ner Und als das ſchwarz⸗

.

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3.

4. „Ach ſchönſte Mad'⸗ 5. Der Haupt- mann, 6. Er ließ ſte

7. Des Mor = gens 8. Des Dior = gens

NN

1 e = gi = men⸗ter wohl 4 N

2. Frau Mir = thin da 8

3. brau- ne fel = del vom "||

4. mo- i = fell wa⸗ rum ne =

5. das war ein fo 35 N

6. mar = ſchi⸗ ren von „F - ZEN =

7. da kam dem , 71 Se

8. da kam dem ©) = . 6 *

A F,, * M / 14 Ane

Er ae I 1. ü ber den Rhein;

2. kehr = ten fie ein!

3. Schla⸗ fe er = wacht', 4. weint Sie ſo ſehr?

4. zärt = li cher Mann,

6. zweien bis zu drei, 7. Fähndrich ſei- ne Frau: 8 Faͤhndrich ſeiꝙ- ne Frau:

es mar⸗ ſchirten drei Re⸗gi⸗men⸗ ter wohl ü ber den Rhein; ein Re- gi⸗- ment zu bei ei = ner Frau Wirthin da kehr = ten fie ein; da kehr = ten fie Wund als das ſchwarzbraune Ma⸗ del vom Schla= fe er⸗wacht', vom Schla = fe er⸗ ach ſchönſte Mad'mo⸗i⸗ ſell wa⸗ rum weint Sie fo fehr?”,, „Ein jun- ger Of = fi⸗

3 ließ fie mar = ſchi⸗ ren von zweien bis zu drei, von drei- en bis zu 1 Mor

1 2 3 4. 8 | 5. der Haupt⸗mann, das war ein fo zärt = li= cher Mann, er ließ die Trommel f * 7 = gens da kam dem Fahndrich ſei - ne Frau: „ach Gott, wo iſt mein 8. des Mior = gens da kam dem Fahndrich ſei- ne Frau: „„da draußen vor dem

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1. Pferd, ein Re⸗ giment zu Fuß und auch ein RNe⸗giment Dra = go = ner.

2. ein, da kehr = ten fie ein; ein ſchwarzbraunes Mästelein ſchlief ganz al = lein.

3. wahr, vom Schla = fe er= wacht', da fing fie an zu mei = e 4. zier von eu⸗ rer Compag = nie, hat mir meine Ehr' ge = nom = men.

5. rühren, er ließ die Trommel rühren, und auch den Feld = marſch fchla = gen.

6. vier'n, von dreien bis zu vier'n, bis an den bel = len Mor * 2. Mann? ach Gott, wo iſt mein Mann? wo iſt er denn ge = blie ben?” 8. Thor', da draußen vor dem Thor’ haben ihn dreiDrasgo » ner er s jhof = fen.

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G. W. Fink.

Marſchmaͤßig und munter. Einer.

. Burgen mit ho- hen Mauern und

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Zin = nen, Mädchen mit ftol = zen

Ä , winnen! Kühn iſt das Mühen, 6 5

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r ⅛ͤůDʃvbu STE TEE LETTER I SEES Alle. Zwei Mal. |

Und die Trom⸗pe⸗ te laſ⸗ſen wir wer- ben, Das iſt ein Stürmen! wie zu der Freude, fo zum Ver⸗ der- ben. a |

das iſt ein Le = ben! Mädchen und Bur⸗ gen ſen ſich ge⸗ ben.

Kühn iſt das Muͤ⸗ hen, herr » lich der Lohn! Und die Sol da ten

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zie = hen da- von.

Druck von Breitkopf und Härtel in Leipzig.

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